Buddhas

Buddha Figur 127

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Buddha
Der Buddha (skr. Siddhartha) mit Familiennamen Gotama lebte im 6. Jahrhundert v. Chr. in Nordindien. Sein Vater war Herrscher des Königreichs der Sakyas (heute Nepal) und seine Mutter die Königin Maya. Nach der Sitte der Zeit wurde der Gotama Siddhartha im Alter von 16 Jahren, mit der Prinzessin Yasodhara vermählt. Der junge Gotama lebte in seinem Palast, und alles stand ihm zur Verfügung.
Als er sich aber eines Tages ganz plötzlich der Realität des Lebens und dem Leiden der Menschheit gegenübergestellt sah, entschloss er sich, nach der Aufhebung des Leidens zu suchen und den Weg aus dem allgemeinen Leid zu finden. Mit 29 Jahren, bald nach der Geburt seines einzigen Sohnes Rahula, verließ er sein Königreich und wurde, auf der Suche nach dieser Erlösung, ein Asket. Sechs Jahre lang wanderte der Asket Gotama durch das Tal des Ganges, traf berühmte religiöse Lehrer, studierte und folgte ihren Systemen und Methoden und unterwarf sich selbst strengen asketischen Übungen. Da ihn all dies nicht befriedigte, gab er die überlieferten Religionen und ihre Methoden auf und ging seinen eigenen Weg.
In diesem Bemühen um Erlösung erreichte Gotama in seinem 35. Lebensjahr die vollkommene Erleuchtung (bodhi), nach der er als der Buddha – der Erleuchtete – bekannt wurde. Und zwar geschah dies am Ufer des Neranjara-Flusses bei Gaya unter einem Baum, der heute als Bodhi-Baum – Baum der Weisheit – verehrt wird. Im Alter von 80 Jahren verschied der Buddha in Kusinara.

Eine Statue oder ein Bild eines Buddha´s wird im Sanskrit als "Buddharupa" bezeichnet. Buddhisten haben solche Bilder zur Meditiation und zu spirituellen Übungen genutzt, um zu zeigen, das die Wahrheit in einem selbst liegt. Deshalb sind die Statuen mehr als ein Andenken an eine historische Figur, es ist die Erinnerung an spirituelle Potentiale, die in jedem von uns anhaften, um der Wahrheit so nachzueifern wie Buddha es tat.

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